Ein typisches Erntejahr
Die Aussaat im Herbst
Raps, Frühweizen, Gerste, Roggen, Weizen
Der überwiegende Teil unserer Kulturen sind Wintergetreide. Dies bedeutet, die Pflanzen entwickeln sich vor dem Winter bis zu einem Stadium, das sie den Winter gut überstehen lässt. Dann ruht die Vegetation bis eine bestimmte Tageslänge und Temperatur den Beginn des Frühlings signalisiert. Sommergetreide hingegen sind nicht winterhart und werden deswegen erst ab Ende Februar ausgesät.
Die Kulturen haben unterschiedliche Ansprüche an die Aussaattermine. Während der Raps bis Mitte September gedrillt sein muss, um sich noch ausreichend stark vor dem Winter zu entwickeln, kann Weizen je nach Sorte von Mitte September bis Ende Dezember gedrillt werden.
Die Aussaat der Sommerkulturen erfolgt ab Ende Februar. Sommerweizen und Durum können bereits in den leicht gefrorenen Boden gedrillt werden. Für Zuckerrüben muss die Bodentemperatur allerdings mindestens 4 °C aufweisen, für ein zügiges Wachstum sind sogar mindestens 8°C erforderlich. Wir benutzen daher Bodenthermometer, die uns das Bestimmen des optimalen Saatzeitpunktes erleichtern. Außerdem ist ein trockenes feines Saatbett wichtig. Die Aussaatbedingungen für die Zuckerrübensaat sind deshalb bei schönem und warmem Frühlingswetter am besten.