Durum (Triticum durum)

Botanik und Anbau

Durum ist ein Hartweizen, der in der Regel als Sommerweizen im Frühjahr gesät wird. Er ist wärmeliebend und kommt mit geringen Niederschlagsmengen aus. Dies macht ihn zu einer idealen Kultur am Standort Plaußig. Als Sommerweizen ist er den Winterweizensorten ertraglich zwar unterlegen. Als sogenannter „Rübenweizen“, das heißt als Weizen, der nach der Zuckerrübenernte gesät wird, stellt er dennoch eine gute Alternative dar. Oft sind die Witterungsbedingungen im Spätherbst nicht optimal, um einen guten Winterweizenbestand zu etablieren. Hier kann es vorteilhafter sein, wenn sich der Boden über Winter durch Frostgare regeneriert und im Frühjahr bestellt wird.

Verwendung

Durum zeichnet sich aus durch besonders hohe Proteingehalte und sehr harte, glasige Körner. Verwendung findet Durum in der Teigwarenproduktion der heimischen Mühlen.

Durum
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Frostgare

Eine Frostgare entsteht, wenn der Oberboden im Winter gefriert und grobe Bodenaggregate durch die Einwirkung des Frostes in kleinere Krümel gesprengt werden.

 
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