Weizen (Triticum aestivum)

Botanik

Weizen gehört wie alle Getreidearten zur Familie der Gräser. Bei den meisten Sorten ist der Fruchtstand ist eine unbegrannte Ähre. Weizen ist Selbstbefruchter, dass heißt die Befruchtung erfolgt durch Bestäubung in der eigenen Blüte. In der Regel können bis zu 40 Körner pro Ähre ausgebildet werden.

Anbau

Winterweizen ist die umfangreichste Kultur des Anbauplans. Zur Zeit sind vier bis sieben verschiedene Sorten im Anbau. Das vielfältige Sortenspektrum ermöglicht es, auf jedem Standort eine angepasste Sorte anzubauen. Auf sandigen Flächen werden andere Sorten gewählt als auf Böden mit gutem Wasseraneignungsvermögen. Auch der Saatzeitpunkt spielt eine Rolle. Durch die Verwendung von Früh-, Mittel- und Spätsaat geeigneter Sorten wird das Aussaatfenster von Mitte September bis Ende November gedehnt. Dies stellt eine enorme arbeitswirtschaftliche Erleichterung dar.

Verwendung

Nicht zuletzt ist die Verwendung des Ernteguts ein entscheidendes Anbaukriterium. Die Saat-Gut Plaußig Voges KG konzentriert sich beim Anbau von Weizen auf den Anbau von Sorten mit besonders hervorragenden Backqualitäten, sogenannte Qualitäts- und Eliteweizen. In der Fachsprache spricht man von A-Weizen und E-Weizen. Im Gegensatz zu Sorten, die zur Futtermittelproduktion verwendet werden, zeichnen sich diese Sorten durch besonders hohe Proteingehalte und das Mehl durch eine hohe Wasseraufnahmefähigkeit aus. Letzteres ist besonders wichtig für eine hohe Teigausbeute.

Um die guten Qualitätseigenschaften der Weizensorten zu erhalten, ist eine termingerechte Ernte unerlässlich. Jeder Regenschauer fördert die Abbauprozesse der Korninhaltstoffe. Die Mehl- und Teigausbeute verringert sich und die Backfähigkeit leidet. Daher müssen alle zu Verfügung stehenden Schönwettertage für den Mähdrusch genutzt werden.

Weizen
 
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