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Zuckerrüben

Zuckerrüben (Beta vulgaris) gehören zur Familie der Gänsefußgewächse, zu der auch die Futterrübe, Spinat oder Rote Beete zählen. Die Zuckerrübe ist eine zweijährige Pflanze. Im ersten Wachstumsjahr entwickelt sie eine oberirdische Blattrosette und die zu einem Rübenkörper verdickte Wurzel, aus der sich im zweiten Jahr der Samenträger bildet. In der Rübe werden Nährstoffe, vor allem Zucker, gespeichert. Zuckerrüben werden im ersten Jahr geerntet, wenn ihr Zuckergehalt am höchsten ist.

Zuckerrüben stellen hohe Ansprüche an den Standort. Optimal sind ein warmes Klima mit viel Sonne und tiefe, humusreiche Böden mit gutem Wasserspeichervermögen. Zuckerrüben sollten höchstens jedes vierte oder fünfte Jahr auf demselben Feld angebaut werden. Als Vorfrucht eignen sich alle Getreidearten. In der Fruchtfolge wird nach Zuckerrüben meist Winterweizen angebaut.

Steckbriefe

Anbauumfang (ø)

Zuckerrüben 100 ha
Raps 650 ha
Sonnenblumen minimal
Erbse 50 ha
Grünland 50 ha

Aussaat

Zuckerrüben März / April
Raps Mitte August – Anfang September
Sonnenblumen Ende März – Mitte April
Erbse Oktober bzw. Februar / März
Grünland

Ernte

Zuckerrüben Mitte September – Mitte Dezember
Raps ab Mitte Juli
Sonnenblumen Anfang September – Anfang Oktober
Erbse August
Grünland Frühjahr – Herbst

bevorzugte Bodenstruktur

Zuckerrüben tiefgründige, humose Böden mit guter Wasserverfügbarkeit
Raps tiefgründige Böden ohne Verdichtungen
Sonnenblumen mittelschwere, gut durchlüftete und tiefgründige Böden
Erbse tiefgründige, humusreiche Lehmund Lössböden
Grünland hohe Verträglichkeit mit allen Lagen

Vermarktungswege / Weiterverarbeitung

Zuckerrüben Zuckerfabriken / Zucker, Biogas- & Ethanolproduktion
Raps Ölmühlen / Speiseöl bzw. Biokraftstoff
Sonnenblumen Ölmühlen / Speiseöl bzw. Biokraftstoff
Erbse Viehfutter
Grünland Viehfutter
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