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Sonnenblumen

Sonnenblumen (Helianthus annuus) sind Korbblütengewächse. Sie werden überwiegend durch Fremdbestäubung befruchtet, dabei fast ausschließlich durch Insekten. Sie wachsen bis zirka 2 m hoch, der Blütenstand hat einen Durchmesser bis 30 cm. Den äußeren Teil des Blütenstands bilden gelbe Zungenblüten, den inneren Teil braune Röhrenblüten, die den Samen liefern. Bei den in der Landwirtschaft genutzten Sonnenblumen beträgt der Ölgehalt der Frucht zirka 50 %.

Sonnenblumen benötigen viel Licht und Wärme und wachsen am besten auf nährstoffreichen Böden mit guter Wasserversorgung während der Blüte. Bis zum 4-Blatt-Stadium vertragen die Pflanzen Spätfrost bis -5° C. Als Vorfrucht eignen sich alle Getreidearten, als Folgefrucht Winterweizen und Mais. In der Fruchtfolge sollte die Anbaupause für Sonnenblumen vier bis fünf Jahre betragen.

Steckbriefe

Anbauumfang (ø)

Zuckerrüben 100 ha
Raps 650 ha
Sonnenblumen minimal
Erbse 50 ha
Grünland 50 ha

Aussaat

Zuckerrüben März / April
Raps Mitte August – Anfang September
Sonnenblumen Ende März – Mitte April
Erbse Oktober bzw. Februar / März
Grünland

Ernte

Zuckerrüben Mitte September – Mitte Dezember
Raps ab Mitte Juli
Sonnenblumen Anfang September – Anfang Oktober
Erbse August
Grünland Frühjahr – Herbst

bevorzugte Bodenstruktur

Zuckerrüben tiefgründige, humose Böden mit guter Wasserverfügbarkeit
Raps tiefgründige Böden ohne Verdichtungen
Sonnenblumen mittelschwere, gut durchlüftete und tiefgründige Böden
Erbse tiefgründige, humusreiche Lehmund Lössböden
Grünland hohe Verträglichkeit mit allen Lagen

Vermarktungswege / Weiterverarbeitung

Zuckerrüben Zuckerfabriken / Zucker, Biogas- & Ethanolproduktion
Raps Ölmühlen / Speiseöl bzw. Biokraftstoff
Sonnenblumen Ölmühlen / Speiseöl bzw. Biokraftstoff
Erbse Viehfutter
Grünland Viehfutter
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